Multimediawettbewerb Rheinland-Pfalz 2001









Pressekonferenz vom 24.08.01 in der Staatskanzlei

Multimediawettbewerb Rheinland-Pfalz 2001 Schumacher: Zehn Preisträger mit Ideen von Bildung bis Geschichte, von Lebensqualität bis Konfliktlösung ausgezeichnet
Landrat Bertram Fleck, Stefan Bott, Mutlimediawettbewerb, Rheinland-Pfalz, IDSM GmbH
In der Mitte Landrat Bertram Fleck und Stefan Bott

Der ständige Vertreter des Chefs der Staatskanzlei Walter Schumacher hat die zehn Sieger der ersten Runde im Multimediawettbewerb des Landes in der Kategorie A bekannt gegeben. Eine Jury unter Vorsitz von Dr. Uwe Rosenbaum, Direktor des Landessenders Rheinland-Pfalz des SWR, hat die Preisträger unter den eingereichten 30 Beiträgen ausgewählt. Der Wettbewerb ist auf eine gute Resonanz gestoßen. Fast 140 Unternehmen, 65 Bildungs- und Forschungseinrichtungen sowie Schulen und rund 80 Verwaltungen hätten sich in Konsortien zusammengeschlossen und gemeinsame Vorschläge für Multimediaprojekte in den Wettbewerb geschickt, erläuterte Schumacher anlässlich der Preisverleihung auf einer Pressekonferenz in Mainz.

 

Mit dem diesjährigen Wettbewerb unter dem Motto Internet für alle seien innovative Ideen entwickelt worden, so Schumacher weiter. Sie reichten von IT-Bildungsportalen über Internetangebote für Geschichtsvereine in Rheinhessen oder für Familien mit kranken oder behinderten Kindern bis hin zu umfassenden Informationen zum Thema „Konfliktlösung“.

 

Die zehn besten Vorschläge erhalten für die Ausarbeitung von detaillierten Konzepten je 25 000 Mark.

 

Die Konzepte werden nun bis Ende Oktober fertig gestellt. Die Jury wird danach die drei besten auswählen, deren Umsetzung jeweils mit weiteren 250 000 Mark unterstützt wird. „Die Dotierung des Wettbewerbs mit insgesamt 1,2 Millionen Mark dokumentiert den hohen Stellenwert, den die Landesregierung dem Thema Multimedia beimisst“, betonte Schumacher. Die Multimediainitiative rlp-inform sei die Voraussetzung für eine konsequente Weiterentwicklung dieses innovativen Wachstumsmarktes im Land. Ein wesentlicher Aspekt der Initiative sei die Stärkung regionaler Initiativen.
Schumacher verwies in diesem Zusammenhang auch auf den diesjährigen Multimediawettbewerb in der Kategorie B. Er richte sich an einzelne Gruppen wie Schüler, Senioren, Vereine oder soziale Einrichtungen und sei mit 10 PC-Labors bzw. Internet-Cafés dotiert. Bewerbungsende sei hier der 30. September 2001.

 

Schumacher erinnerte weiter daran, dass die Landesregierung das Aufgabenfeld „Multimedia“ klar strukturiert habe. Auf der Grundlage des Leitbildes Multimedia sei es mit dem Aktionsplan Multimedia gelungen, alle Multimediaaktivitäten der Landesregierung zusammenzuführen. Derzeit befänden sich 67 Multimediaprojekte der Ministerien in Bearbeitung. Dafür sind in diesem Jahr 127,4 Millionen Mark vorgesehen nach ca. 140 Millionen Mark in 2000 und rund 104 Millionen Mark in 1999.

 

Mit Multimediaforen und dem etablierten Multimediakongress werden die dynamischen Prozesse in den „Neuen Medien“ zeitnah begleitet und weiterentwickelt. Zusätzlich wird hier die Kommunikation zwischen den einzelnen Akteuren organisiert.