15.3.2001
Volles Programm bei den Bürgermeistern
KREIS BIRKENFELD. Eine volle Tagesordnung hatten die rund 140 Bürgermeister, Dezernenten und Beigeordneten des Landkreises bei ihrer diesjährigen Dienstbesprechung abzuarbeiten. Die Versammlung fand am gestrigen Donnerstag in den Räumen der Sparkasse Idar-Oberstein statt. Nach den einführenden Worten von Sparkassendirektor Joachim Köls und Landrat Wolfgang Hey, referierte Simon Holzträger
von DeTEmobil über den momentanen Stand der Mobilfunkbasisstationen im Landkreis. Trotz zunehmender Sensibilisierung der Bevölkerung gegenüber den Standorten sollen die "Funklöcher" im Kreis schnell geschlossen werden. Viele Bürgermeister wiesen hierzu auf die Missstände in ihren Gemeinden hin und hoffen nun auf schnelle (aber auch umweltverträgliche) Hilfe. In einem zweiten Vortrag sprach ein Mitarbeiter des Umweltcampus- Birkenfeld über Klimaschutz und Energieeinsparung im
Rahmen der Lokalen Agenda 21. Er stellte das Projekt eines "Energiekontos" vor und erläuterte den Ist- und den Soll-Zustand des Energiemanagements im Landkreis. Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Vorstellung des virtuellen Marktplatzes www.alles-bei-uns, der seinen Stellenwert in der Region immer stärker ausbaut. Stefan Bott von der Firma IDSM erläuterte in seinem Vortrag, wie wichtig
es für die einzelnen Unternehmen, aber auch für die einzelnen Gemeinden ist, auf schnelle und einfache Weise im Internet präsent zu sein. Im Rahmen der Dienstbesprechung bekamen die Bürgermeister auch ein kleines "Geschenk". Sie haben nun die Möglichkeit unter www.gemeinden-ans-netz.de ihre Gemeinde kostenlos und direkt ins Netz zu stellen. Von allen Gemeinden, die bei dieser Aktion teilnehmen, wird am Ende eine ausgelost, die dann einen professionellen Auftritt im world wide
web gestellt bekommt. Im weiteren Verlauf der Sitzung ging Landrat Hey auf die personellen und berichtete über die aktuelle Kreispolitik. Im Vordergrund standen hierbei unter anderem die positive Entwicklung des Arbeitsmarktes in den vergangenen Jahren; die Sanierungen und Investitionen im Schulwesen sowie die Einführung der Ganztagsschulen, die eine große Herausforderung darstellen wird; der
Straßenbau; die Förderungen in der Jugendarbeit; die Haushaltsführung sowie die (bereits erfolgte) Bildung eines Krisenstabes bei einem möglichen BSE- oder MKS-Fall im Kreis. |